Tombraider Live in Concert

Lara Croft feierte 2016 ein Jubiläum: 20 Jahren zuvor erschien der erste Teil der Tombraider Reihe und startete damit etwas Großes. Unzählige Seiten und Beiträge in sozialen Netzwerken beschäftigten sich mit den Ursprüngen bis zum aktuellen Teil der Serie.

Ein ganz besonderes Highlight war das Konzert The Tombraider Suite. Schon recht früh hatte Nathan McCree, der Komponist der Musik zu den Tombraider Spielen 1-3, die Idee die Titel des Spiels von einem Konzert spielen zu lassen. Am 18. Dezember 2016 war es dann soweit. Im Londoner Eventim Apollo Hammersmith fand die Welt-Premiere der Tombraider Suite statt.

Natürlich konnte diese epische Reihe nicht von irgendeinem Orchester aufgeführt werden. Unter der Leitung des Dirigenten Robert Ziegler spielte das Royal Philharmonic Concert Orchestra zusammen mit den Stimmen des City of London Choir. Moderiert wurde der Abend von Shelley Blond, die Lara im ersten Teil ihre Stimme verlieh. Ebenfalls erwartet: Meagan Marie, Senior Community Manager bei Crystal Dynamics.

Vor dem Beginn gab es noch ein Interview mit Nathan McCree. Ich fand die Anspannung und Freude war ihm gleichermaßen anzusehen.

Und dann ging es los. Nach der Vorstellung des Dirigenten und des Orchesters legte dieses auch gleich los. Auf den Leinwänden wurden Bilder und Spielsequenzen passend zu den Stücken gezeigt. Die Lichteffekte unterstützten die Atmosphäre zusätzlich. Erinnerungen wurden wach.

Mit der Tiefe und der Transparenz des Orchesters klingen die Titel gleich ganz anders. Als alle 5 Kontrabässe spielten, begann der Boden zu beben. Spätestens jetzt verstand ich Nathans Wunsch. Besonders bewegend waren die Stellen, an denen der Chor miteinsetzte. Mein persönlicher Höhepunkt aber war Indien aus TR3.

Gespielt wurde in drei Abschnitten. Zwischen den Teilen gab es  jeweils eine Moderation von Shelley Blond. Auch Winston kam kurz auf die Bühne, wurde jedoch von Shelley gleich wieder zur “Abkühlung” geschickt. Zwischen dem 2 und 3 Teil kam Meagan Marie auf die Bühne. Bevor ein paar Preise von ihr gezogen wurde, bedankte sie sich bei den Fans, die aus Tombraider das gemacht haben, was es heute ist.

Nach Standing Ovations war es dann leider auch irgendwann vorbei. Wer Autogramme haben wollte, konnte sich brav in eine Schlange stellen. Hier ist allerdings etwas Kritik angebracht. Zunächst war völlig unklar, wie das ablaufen sollte. Bis dahin war ebenfalls vielen unklar, was es denn mit den VIP-Tickets auf sich hatte. Erst nach und nach sickerte durch, dass nur mit diesen die Aftershowparty zugänglich war. Zu allem Ärger kam, dass wer sich nicht sofort anstellte, raus flog. Nicht in Ordnung. Freunde von mir hatten Pech. Einige aus der Cosplay Szene oder von Webseiten bekannten Gesichter hatten wohl die Info und auch die entsprechenden Tickets...

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Na gut, da es eben keinen Einlass gab, mussten wir selbst für einen runden Abschluss sorgen. Ganz in der Nähe war ein Pub, der noch genügend Platz für alle hatte. Zusammen mit Minverva und Sid von larasgeneration.de, Jana und Wile von tombraidergirl.com und einigen Anderen hatten wir noch tolle Gespräche bei einem kühlen Bier!

Ich stand brav in der Reihe und durfte dann auch endlich Meagan Marie, Nathan McCree und Shelly Blond gegenüber stehen und mein Programmheft abzeichnen lassen. Hammer! Obwohl aufgrund der Menge etwas Zeitdruck herrschte, war ein etwas Smaltalk möglich. Danke dafür. Für die Party zu verhandeln, war allerdings nicht möglich. Naja, ein Versuch war es wert.

Relax2

Der Mythos Lara Croft (klick)

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